Die Saison 2012 startete für Luki K. sehr vielversprechend. So konnte er sich am 2.4.2012 die Route "Moralist" am Lausbubenpfeiler sichern. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn die letzten Meter bis zum Umlenker sind ohne Haken und so steht der Aspirant, welcher ob dieser Situation auch schnell zum Transpirant werden kann, nach harten Klettermetern vor dem Einstieg in die Platte. Gepumpte Unterarme, zittrige Gliedmaßen und Adrenalin inklusive...
Luki war vom Vortag, an welchem er nur knapp am Durchstieg scheiterte, noch etwas platt und so endete der erste Versuch wieder denkbar knapp gescheitert beim letzten Zug. Leicht frustriert, doch mit der dadurch entstandenen nötigen Portion Aggression und Wut im Bauch gelang im der Durchstieg am zweiten Versuch dieses Tages! Nachdem das Jahr erst begonnen hat sind wir gespannt, was Luki 2012 alles niederknüppeln wird. Wenig wird es nicht sein, soviel steht jetzt schon mal fest.
Seit Freitag, den 2.12.2011 ist er endlich erhältlich! Der neue Keltenkalk 3 - die Bibel der Kletterer im Osten Österreichs. Völlig neu überarbeitet präsentiert er sich seit knapp einer Woche im gut sortierten Buch- und Fachhandel oder bei Bergsport Schwanda, unter http://www.keltenkalk.at/
Was spricht nun für einen Kauf? .... Die Antwort: Vieles! Auch wer den Keltenkalk 2 besitzt, wird nach dem ersten Blick in das neue Buch sofort nach dem Bestellbutton suchen - die bereits im KK2 enthaltenen Angaben wurden aktualisiert (dies allein rechtfertigt schon den Kauf!) doch das ist noch nicht alles: Es kamen viele neue Gebiete dazu, hier nur ein kurzer Vorgeschmack:
MÖDLING: Gumpoldskirchner Klettergarten, PIESTINGTAL: Wöllersdorf Lorelei Felsen, Kalkofen Kinderkletterwand, Steinwandklamm, HOHE WAND: Strassenwand, Unterer Almfrieden u.v.m.
Doch nicht nur an die Felsen, sondern auch an die Fitness des Kletterers wurde gedacht. Daher gibt es im neuen KK3 ein eigenes Yoga-Kapitel, ideal zum Aufwärmen vorm Durchstieg des lange versuchten Projektes!
Daher uneingeschränkter Kauftipp für alle, die auch 2012 Vollgas geben wollen!
Nun ist es offiziell - einige Bilder von uns sind auch im neuen Keltenkalk 3 zu finden, welcher seit Freitag, dem 2.12.2011 erhältlich ist! Da mit diesen Fotos naturgemäß auch eine Hebung der Besuchszahlen von felsfetisch.at einhergehen wird, möchten wir darauf hinweisen dass sich die Seite noch (oder eigentlich permanent) im Aufbau befindet. Die Ideen sind mannigfaltig und werden Stück für Stück auch realisiert werden - das braucht aber seine Zeit, da wir entweder alle Berufstätig, Studenten, oder sogar beides, sind. Vor allem der Schreiber dieser Zeilen steckt derzeit im Prüfstress, hofft auf viele kleine Weihnachtswunder im Notenblatt und ist derzeit froh, die Sonne zumindest ab und an durchs Zimmerfenster bestaunen zu dürfen :D
In nächster Zeit wird sich daher wenig ändern (auch bedingt durch die Witterungsumstände, die Klettern im Freien etwas schwierig machen). Regelmäßige Besuche lohnen dennoch - die "alten" Pics kann man, seien wir ehrlich, gar nicht genug betrachten :-D
Solltet ihr Tot-Links oder Fehler finden, sind wir aber dankbar um entsprechende Hinweise! Leider konnten wir das Ziel für 2011, Google an "Hits" zu übertreffen nicht halten, und müssen die Aktionäre daher auf nächstes Jahr vertrösten ;)
Am 29.10 sicherte sich Flow eine Begehung der etwas unscheinbar gelegenen "Winkler Empor" am Efeugrat in Mödling/Vorderbrühl.
Der Tag brach bereits mit angenehmen Klettertemperaturen um die 13° an - optimale Bedingungen für Flow, der erst bei solchen Temperaturen wirklich alles geben kann. Luki war auch schnell motiviert und so machten sich die beiden gegen Mittag zum nahen Klettergebiet auf. "Winkler Empor" ist eine kurz-Route, gerade mal 7-8m lang. Geschenkt wird einem die glatte 8 aber nicht, muss man sich doch die 8m hart erkämpfen. Hervorstechend sei hier allein der Einstieg genannt, welcher überhängend einen Ein-Fingerloch-Zug fordert, welches scharfe Kanten jedoch nicht missen lässt und den ungestümen Probanden gleich nach den ersten 2 Klettermetern relativ plan-, und ratlos auf seinen geschundenen Mittelfinger blicken lässt. Nun ist es ja bekanntlich nicht so, dass das Tape noch nicht erfunden wäre... hat jener Aspirant jedoch das zweifelhafte Glück, dicke Finger sein Eigen nennen zu können, so wird er oder sie mitunter an der Unmöglichkeit den beileibe nicht stark getapten Finger nicht mehr in jenes Loch zu bekommen, verzweifeln. So auch Flow - war ja irgendwie klar, oder? Nach dem ersten Versuch also doch der Versuch des Tapes (Luki hatte ein relativ dünnes dabei - man konnte es ja mal versuchen...). Voller Tatendrang ein weiterer Einstieg... und die Erkenntnis, dass bereits die Erkenntnis des letzten Males richtig war - der passt so da nicht mehr 'eini'. Noch ein Versuch, noch eine Erkenntnis. Und so weiter, bis jener denkwürdige Moment einsetzt, der den schmalen Grat zwischen Ehrgeiz und Besessenheit in Richtung der Besessenheit verlässt. Runter war das Tape, der Finger wieder im Loch, das Blut außerhalb des Fingers, perfekt! ein Klettertraum! Nach der ersten Crux, seinen Finger in besagtem Loch nicht für immer zu verlieren, wartet die zweite Crux - ein brutal weiter Verschieber in eine kleine Leiste - und siehe da, auch der funktionierte! Sollte es etwa DER eine Versuch werden? Noch mal gechalkt, geklippt und den Umsetzer im nächsten Einfinger-Loch, diesmal überstreckt mit Links und zirka nur Fingerkuppen-Tief. Auch das hielt... erstaunlich! Noch einmal den wackeligen Zug auf die Seitleiste, einmal klippen und beim darauffolgenden hoch ansteigen dem Arsch bloß keine Möglichkeit geben, sich intensiver mit der Schwerkraft anzufreunden. Dann noch Zug auf Endhenkel - blöd grinsen für den imaginären Kameramann, und sich ganz artig beim Sichernden Luki bedanken, der ihn die restlichen Meter zum Top brüllte - DAS ist wahrer Einsatz!
Veni vidi vici - diesen Spruch kennt glaub ich jeder. Doch die wenigsten können ehrlich von sich behaupten, ihn auch nur einmal in ihrem Leben in die Tat umgesetzt zu haben. Nicht so Wolfgang... aus einem Kurzbesuch in Österreich wurde eine beeindruckende Kletterleistung. Hier nun der Kurzbericht:
Vor einigen Tagen zogen Wolfgang und Flow los, um Wolfis Langzeit-Projekt "Steig genau (8-) endlich zu knacken. Er hatte bereits vor eineinhalb Jahren einige gute Versuche gestartet, leider wurde ihm jedoch seine bis dahin nicht wirklich solide Vorstiegspsyche mehrmals zum Verhängnis. So wurde wieder ein halber Tag Arbeit in das Projekt gesteckt um die diffizilen Zug-Abfolgen erneut zu entschlüsseln. Doch leider wurde auch dieses Mal nichts aus einem Durchstieg. Davon jedoch nicht entmutigt, brachen sie in den darauf folgenden Tagen erneut nach Mödling auf. Am Weg zur "Steig genau" kommt man an einer weiteren soliden und knackigen 8-, treffend als "Prolo" bezeichnet, vorbei. Auf Flows Vorschlag hin, er solle die Tour doch Flash versuchen band Wolfi sich etwas ungläubig ins scharfe Ende des Seils ein. Ein kleiner Fußfehler brachte ihn um den Flash einer schwierig zu flashenden Route, da die Griffe alles andere als übersichtlich sind. Wenige Minuten später dann jedoch das erlösende "Stand" vom Top. Im zweiten Versuch gab er die Route nicht mehr aus der Hand.
Noch am selben Tag wurde die Nachbartour "Obelix" in Augenschein genommen. Ein etwa 7m langer, grundsolider Achter, der durch extrem kraftige Züge über einen Wulst mit schlechten Auflegern besticht. Beinahe gelang ihm der Durchstieg noch am selben Tag, doch die verletzten und blutenden Finger verhinderten einen weiteren Versuch.
Beim Weg zum Auto machten wir noch einen kleinen Abstecher zur "Black Shadow on the Wall" - einer weiteren hart verdienten 8-. Sie besticht durch einen ziemlich komplexen Einstieg und einen weiten Zug durch einen Überhang, von einer wirklich schlechten Seit/Untergriff-Leiste aus. Abgerundet wird das Ganz noch durch einen RunOut, sind es vom letzten Haken bis zum Umlenker doch gute 5-6m (wobei die letzten 2m leichtes Gelände sind)
Auch hier erneut fantastische Versuche, ein brutaler Sturz der den linken großen Zehennagel blau färbte und die Einsicht, dass es vielleicht doch mal genug ist.
Ein Tag später: Wolfi bindet sich ins Seil der "Obelix" ein. Vier Versuche, dann endlich der erlösende Hook über den Wulst, noch einmal Arsch zusammen kneifen dass es nur so kracht, und bloß beim Umlenker klinken nicht mehr loslassen! Wolfi nahm es sich zu Herzen - sein erster glatter Achter, wir gratulieren!
Abschließend wäre noch beinahe "Black Shadow on the Wall" gefallen, doch die Anstrengungen der letzten Tage hinterließen ihre Spuren. Doch der nächste Österreich-Kurzurlaub steht schon bevor, dann ist der Rotpunkt nur mehr reine Formsache. Keep rocking!
P.S - es entstanden wieder einige tolle Fotos, bald zu sehen in der Gällery. Noch kämpfe ich aber mit der Hardware... grmbl...
Neue Pics von der Highline/Waterline Session beim Albernen Hafen jetzt online! Einfach auf Slack/Highline Fotos->Alberner Hafen gehen, oder HIER klicken :)
Die Sommerpause ist vorbei! Ihr Ende wurde mit einem Paukenschlag eingeläutet, der bis nach Wien hörbar war... Am 20.8.2011 um sieben Uhr Früh machen sich Hans, Anna (Hans' Freundin) und Flow auf in die Hinterbrühl, das lange schon überfällige Highline-Projekt von Hans endlich einem glücklichen Ende zuzuführen. Flow, der seit kurzem dem Studentischen Tagesrhythmus folgt, plant ursprünglich eigentlich nur, beim Aufbau zu helfen um dann wieder zurück in heimische Federn schlüpfen zu können - doch es sollte alles ganz anders kommen: Nach kurzer Autofahrt erreichen wir den Aquädukt Parkplatz in der Hinterbrühl, welcher an diesem Tag eigentlich nur von den Gästen einer Hochzeit genützt werden durfte. Dies hielt uns aber nicht wirklich lange auf - denn das arme Schwein, das einmal lebenslänglich mit Fingerschelle bekommt, hat verständlicherweise andere Sorgen als einen Falschparker auf seinem Parkplatz. Nach viertelstündigem Zustieg mit geschätzten 45kg Gepäck am Rücken über ungleichmäßige Steinstiegen waren wir dann am Spot angekommen. Die Highline wurde (bzw. wird) von einem namenlosen Grat Richtung Glocknergrat gespannt, wobei der Aufbau bis in den Nachmittag dauerte. Hans konnte die Line bereits im dritten Versuch Fullman bezwingen! (zur Erklärung: Eine Line gilt nur dann als wirklich geschafft, wenn man sie in beide Richtungen begehen konnte, andernfalls ist es "nur" ein Halfman)
Angespornt von dieser Leistung und dem unglaublichen Panorama entstand die Idee einer kleinen Nightsession mit der Wiener Skyline im Hintergrund. Flow organisierte also seine Kamera, machte einige Aufnahmen und dann hieß es warten, aber nicht auf Godot, sondern auf die Dunkelheit. Die kam dann auch zuverlässig, und Hans wagte sich noch einmal auf die Line wobei wieder tolle Fotos entstanden, welche ihr hier sehen könnt! Und zum Video (ja, wir haben wirklich eines gemacht :-) ) gehts hier lang! Congrats Hans - keep rocking!
Heute konnte sich Flow eine Begehung der Route "Kante 7a" in der Hinterbrühl am Lausbubenpfeiler sichern. Die Route besticht durch 2 markante Schlüsselstellen - die erste sind gleich die Einstiegszüge, gefolgt von einem guten Rastpunkt und der darauffolgenden zweiten Schlüsselstelle die sich eigentlich bis zum Umlenker durchzieht. Die letzten Züge sind eigentlich nicht wirklich schwierig, man ist aber schon ein wenig gepumpt :) Übersicherung braucht sich die Route auch nicht vorwerfen lassen, für Klettergarten-Verhältnisse sind 2 Runouts enthalten. Luki sicherte und gab Tips wie die Stellen zu lösen sind - Flow hatte sie teilweise vergessen...Thanx an Luki ohne den die Tour heute nicht gefallen wäre!
Die schnellen Begehungen reißen nicht ab: Von der tollen Leistung von Michi und Luki angespornt, machten sich heute Hias und Flow zum Scharfeneck auf, um Hekla und/oder vielleicht auch Schubumkehr zu versuchen... Nach einigen Fehlversuchen zog es uns dann einige Routen weiter zur Wilden Bestie, einer glatten 8 welche durch ein markantes Fingerlochproblem besticht, und welche Hias im zweiten Versuch punkten konnte! Wir gratulieren und warten auf weitere Erfolgsmeldungen des stoarken Hias'. Es nimmt uns fürderhin nicht Wunder, dass die Wilde Bestie gerade unserem passionierten Jäger so schnell zum Opfer fiel... Pics und vielleicht auch Videos folgen in Kürze - Zeit wirds :) Achja, Flow war auch nicht untätig, scheiterte aber an dem Fingerloch Zug. Seine Würschtelfinger zwingen ihn dazu, den kleinen Finger ins Loch zu stecken (Kletterer sind scho pervers, gelle?), und das macht die ganze Tour nicht grad leichter. Er konnte dafür einen glatten 6er Riss trad und onsight begehen und arbeitete so zumindest an der psychischen Durchhaltekraft. Keine der Sicherungen (bis auf die letzte in 10m Höhe) hätten einen Sturz gehalten...
Am 11.5.2011 konnte Michi mit "Schubumkehr 8a+" als erstes Team-Mitglied in den exklusiven Kreis der 8a-Kletterer vorstoßen. Zwei Tage darauf gelang dies auch Luki S., welcher sich nun ebenfalls in der 8a Sonne wonnen darf. Bei der "Schubumkehr" handelt es sich um eine 6m lange Tour am Scharfeneck im Helenental. Eigentlich stecken 2 Bolts in der Route - eigentlich. Denn aufgrund der geringen Höhe und des relativ guten Absprunggeländes verzichtete Michi gänzlich auf Seil und Exen und boulderte durch die Tour. Zum Durchstiegstermin hatte der Fotograf Flow leider keine Zeit, daher sind die Fotos noch von den ersten Seildurchstiegsversuchen der beiden. Ihr findet sie wie immer hier! Congrats und fett Respect an die zwei jungen Wilden!
Heute gelang Michael Karner ein super Flash des "Moralist" am Lausbubenpfeiler in der Hinterbrühl. Bei der Tour handelt es sich um eine tolle 8-, die nicht leicht zu onsighten ist. Zu versteckt liegen viele Griffe, und die Linie ist nicht leicht zu lesen... Das wusste der Sichernde Flow, und half daher mit zwei Tips aus. Der Onsight war dadurch zwar gelaufen, aber der Flash gerettet. Zu seiner Schande musste er nachher jedoch gestehen, dass Michi die Tour in seiner Form aber zu 99% auch onsight geschafft hätte - würde er mal seinen Mund halten können und nicht immer so mitfiebern beim Sichern... Die Tour trägt ihren Namen übrigens zu Recht, vom letzten Haken bis zum Umlenker sinds gute 4m... Zum Abschluss durchstieg er noch die daneben liegende glatte Acht, zwar TopRope, aber im ersten Versuch - vom Vorstieg werden wir daher sehr bald berichten können - und dann gibts auch mal wieder Fotos, so gehts schließlich nicht weiter - Zefix aber auch!
Den kalten Wintermonaten und der daraus resultierenden, nach unten weisenden Formkurve geschuldet, war es in letzter Zeit ein wenig still um uns geworden... doch nun melden sich die ersten Mitglieder mit einem Paukenschlag zurück! Die Sinne geschärft, der Wille unbeirrbar, erinnern sich die Finger nach langer Pause ihrer alten Stärke und mobilisieren alle möglichen und unmöglichen Reserven gegen die sich ebenfalls rüstende Armada aus Auflegern, Leisten, Fingerlöchern usw...
Schauplatz der Schlacht war Arnstein, in der Nähe von Alland. Beim Rockballett handelt es sich um eine kurze, schmerzvolle, extrem kraftige Tour am linken Höhlenbogen. Schmerzresistenz am linken Knie ist nicht unbedingt von Nachteil... Hias war nach den wenigen 7c Zügen so platt, dass ihn der 5+ Austieg der Tour nicht nur einmal fast abgeworfen hätte - das nennen wir einmal Kampfgeist! So bleibt uns nur Respekt, und die Hoffnung dass die eigenen Finger brav zugeschaut haben!
Gleicher Ort, gleiche Schmerzen, aber unterschiedlicher Schwierigkeitsgrad:
Während Hias sich, wie oben erwähnt, eine der seltenen Begehungen vom Rockballett sicherte, knackte Flow im 3. Anlauf eine 6c+ am Tigerturm. Der Name wäre auch bekannt, wäre ich nicht zu faul meinen Hintern aus dem Sessel, hinüber zum Topo zu bewegen... Was solls: Feine Tour, mit einem sehr beächtlichen Längenzug. Leider hat ein Farbkasper weiße Farbe auf die beiden Schlüsselgriffe geschmiert (ich hoffe zumindest mal, dass es sich um Farbe handelt...^^) was die Reibung nicht grade verbessert... Wer einen zweiten Satz Finger zu Hause hat, sollte den mit einpacken!
Heute gelang Luki im zweiten Versuch, nach gestrigem einmal erfolgten Auschecken der Züge, eine Begehung der wirklich tollen "Mit neuer Kraft 6c". Es handelt sich um eine zirka 15-20m lange Tour an der Westseite des Thalhofergrates. Der Cruxzug befindet sich kurz unter dem Top, ein weiter Zug aus einem Ein-Fingerloch (yeah, ein ein-Finger loch in einer 6c :) ) in einen Fast-Henkel! Achtung an die Würstelfingrigen: Ihr solltet Kraft im kleinen Finger mitbringen :)
Wir gratulieren Luki zum Durchstieg!
Leider hat der Fotograf es ihm nicht gleich im ersten Versuch heute zugetraut, weswegen er sich leider nicht in Position begeben hat. Fotos folgen also erst, wenn Luki die Tour nochmal machen möchte!
Heute konnte sich Hias eine schnelle Begehung der Route "The Abyss 7b+" an der Ostseite des Thalhofergrates sichern. Es handelt sich um eine super Route, welche mit einem markanten, maximalkraftigen Überhang startet, um nach einer kurzen Querung an 2-Finger-Löchern in eine Abschlussplatte zu münden. Wirklich tolle ästhetische Züge - wer den Grad drauf hat sollte unbedingt mal einsteigen!
Während der andere, Luki S., in Merkenstein punktete, machte es ihm sein Namensvetter gleich und zog bei traumhaften Wetter und Sonnenschein seine erste 6c im Roten Ofen bei Hinterbrühl. Die Tour startet mit einem genial-weiten Schnapper , aus einem Dach kommend, von einer Seitleiste in einen Wahnsinnshenkel. Nach einer kurzen Möglichkeit zum No Hand Rest, welcher bitter nötig war um die kalten Finger auf Temperatur zu bekommen, muss man in der darauffolgenden, plattigen Mittelsequenz noch mal kräftig die Backen zusammenzwicken, um nicht doch noch rücklings aus der Wand zu fliegen. Wir gratulieren zum Durchstieg!
Den heutigen Wärmeeinbruch haben Luki S. und Michi genutzt und die Boulderblöcke um Merkenstein unsicher gemacht. Während Michi mit "Gela" 6c+ ein absolutes Must-Have gelang, knackte Luki S. "T-61", mit 7b bewertet und ein ganz schönes Brett. Dach, Längenzug und zwei Leisten bei denen die Finger schon vom Zuschauen krachen, trennen den Aspiranten vom Einstieg bis zum rettenden Henkelloch. 2 Tage anschauen genügten, um der 7b Liste einen weiteren namhaften Boulder hinzu zu fügen.
2 Tage - solange dauerte es, bis Luki S die härteste, je von einem Felsfetisch-Mitglied gekletterte Tour abhaken konnte.
Nachdem er gestern erstmals in der Tour hing und die Griffe und Bewegungsabfolgen ausprobierte, waren heute nur mehr einige Versuche von Nöten, bis das Teil im Kasten war. Bei der Route handelt es sich um eine traumhafte Linie, an einem stärker überhängenden Block mit brachial-Ästheten-Zügen. Durch ihre gewaltige Länge von knapp 10m kam sie unserem Boulder-Starkstrom-Spezialisten zu Gute, welcher Anfang Februar gleich mal aufzeigte, was dieses Jahr so alles fallen wird. Flow, der auch schon gestern geduldig die Aufgabe des Sicherns übernahm, gönnte sich heute einen Spontan-Urlaubstag um Luki S. bis zum Top zu brüllen... - mit Erfolg! Fotos werden natürlich nachgereicht, sobald welche geschossen wurden.
Er kam, sah und siegte - Kaum wieder im Ländle bestätigt Hias seinen Ruf als "Leistenkracher" und flasht mal eben "Bergmilch" 6c+ (8-): Und wenn man jetzt auch noch weiß, dass er seit vielen Wochen praktisch überhaupt nicht mehr geklettert ist, weiß man auch was man Routentechnisch dieses Jahr von ihm erwarten darf :-)
Der Wille stimmt auf jedenfall, dessen wurden all jene Zeuge die seinen erbitterten Kampf gegen die Schwerkraft und die kleinen Griffe mitverfolgt haben... Auch zwei "Wackler", die dem sichernden und ansagendem Flow kurzfristig die Perlen auf die Stirn trieben, konnten ihn nicht vom Top fernhalten.
Nehmt euch in Acht, ihr Leisten - Hias is back!
Aktueller gehts wirklich nicht mehr: Gerade erst durchstiegen und jetzt schon die Meldung auf Felsfetisch.at! Soeben erreichte mich der Anruf, dass Michael Karner als zweiter (nach Lukas Straka), den höchsten Boulder-Schwierigkeitsgrad unseres Teams gezogen hat. Mehr Infos kommen in Kürze, und dann gibts es vielleicht auch das erste Video!!! Dranbleiben lohnt sich also - sowohl beim Klettern, als auch auf Felsfetisch.at!
Während die Meisten noch über das alljährliche "Formtief" und "Gewichtshoch" im Winter jammern, zeigt Luki S. mit der Begehung des bisher härtesten Boulder des Teams sämtlichen Waagen und Trainingslehren den Mittelfinger. Einige Versuche und Abgänge waren von Nöten, bis ihm schließlich heute der Durchstieg eines der schönsten "Merkenstein"-Probleme gelang.
Dass der Boulder überhaupt kletterbar war, grenzt schon an ein Wunder, hat es doch die letzten Tage geregnet und getaut. Auch der hartnäckige Nebel der letzten Zeit ist nicht unbedingt des Kletterers bester Freund. Doch wie schreibt schon Schiller (in leicht interpretierter Form) "Und teilte mit gewaltigen Armen - den Fels, und ein Gott zeigt Erbarmen". Natürlich war auch der Fotograf nicht weit (hackelt der überhaupt was?) und so gibts die Pics wie immer unter Bouldern -> Merkenstein -> Snapshots, oder einfacher HIER!
Congrats, Man!
Gestern um 14.00 startete der diesjährige Xmas-Bouldercup im Rockblaster in Mödling. Wie immer wurde es eine super-lustige Sache, mit vielen extremst motivierten Starterinnen und Startern. Dazu super Musik (bis auf die wenigen Schlaflieder dazwischen :) ), gutes Essen und eine grandiose Stimmung - Boulderherz was willst du mehr? Und da es gratis Essen und Trinken gab, war auch der Felsfetisch-Fotograf nicht weit und hat ein paar Schnappschüsse machen können. Der Sehkraft der Teilnehmer zuliebe, verzichtete er nach einigen misslungen Versuchen auf seinen Blitz - daher gibts es leider nicht allzu viele Fotos... Jene, die gelungen sind, findet ihr aber wie immer hier!
An einem verschneiten Wintertag machten sich Luki, Luki S, Michi und Fotograf Flow auf, die Königshöhle um ein paar Boulder zu erleichtern. Gesagt getan - nach kurzer Zeit fiel für Luki S. und Michi "Denkmalschutz 6c". Letzterer knackte kurz darauf auch "Never look back", eine 7b so quasi zum "drüberstran". Der Rest fiel leider dem Winter zum Opfer - klamme Hände und wenig bis kein Licht sind, so waren wir uns bald einig, nicht die besten Bedingungen um Boulder nieder zu knüppeln. Ausserdem ist zittern beim Fotografieren eher suboptimal - wieder was dazu gelernt. Was nützen einem die schönsten Serienfotos, wenn man eigentlich keine wollte? Wie dem auch sei, die bessere Ausbeute dieses Tages findet ihr wie immer hier - und das, ohne kalte Finger zu bekommen!
Da schaut Prinz Harry einmal kurz weg, schon ist Michi da und krallt sich Chelsea...
Hat die Jugend von heute denn vor gar nichts mehr Respekt?
Es gibt keinen Zweifel mehr - hier war Epo im Spiel! Anders lässt sich die beeindruckend wachsende Ticklist der Beiden nicht mehr erklären. Praktisch im "Vorübergehen" holten sie sich heute jeweils eine Begehung von dem berüchtigten Merkenstein Leisten-Testpiece "Bepanthen 6c" und der nicht minder schweren Slooper-Party, welche allerdings offiziell bei 6b eincheckt. Einige starke Versuche in einer nahen 7b rundeten diesen erfolgreichen Tag ab! Zu den Fotos gehts wie immer hier!
Heute konnte sich Florian eine schnelle Begehung der Route "Bergmilch 8-" im roten Ofen bei Hinterbrühl sichern. Die Tour ist eine wirklich schön zu kletternde Platte mit schönen, ästhetischen Zügen. Nach 2 maligem Auschecken der Züge und einem verhauten Vorstiegsversuch gab er die Tour beim zweiten scharfen Anlauf nicht mehr her.
Aufgrund der massiven Regenfälle der vergangenen Tage zog es Michi, Luki S und Flow heute zum Bouldern an den großteils regensicheren Spot des Steinernen Stadls. Hier griff auch wieder die bewährte Michi'sche Philosophie, dass die beim Klettern auftretenden Schmerzen gegengesetzt proportional zur Anzahl der gestarteten Versuche stehen. Und so nahm es uns auch nicht Wunder, als sich Cool Cassu nach wenigen Versuchen geschlagen geben musste. Boulder erledigt, Fotos geschossen, Mittelfinger gezerrt (ja, auch der Fotoheini hats nicht lassen können) - setzen, sechs... äh.. eins! Achja, die erwähnten Fotos folgen in Kürze!
-> und hier sind die versprochenen Pics!
Am 24.10.2010 waren Luki S. und Michi auf einen kurzen Tratsch bei "Kaffe & Kuchen" im Helenental. Der steil nach oben weisenden Formkurve der Beiden zur Bestätigung, gelang ihnen der Durchstieg bereits nach wenigen Versuchen. Felsfetisch war vor Ort, um auch noch den letzten Kuchenkrümel abzustauben. Zu den Pics geht hier und hier! Wir gratulieren!
Heute gelang Luki die Rotpunktbegehung der Route "Guckloch" bei eher Kletter-ungünstigen Verhältnissen. So war der erste (zwar leichte) Teil der Tour nass, der Aufleger-Ausstieg dafür trocken genug um ihn nach einem TopRope-Versuch zum Umlenker bringen zu können. Wir gratulieren!
Am 10.10.2010 glückten Lukas Straka und Michael Karner die Begehung der kurzen, aber wunderschönen und überhängenden Tour "No Pain - No Game" 7a bei den Hirschwänden in Wr. Neustadt Umgebung. Michi gelang die Begehung sogar im zweiten Versuch! Felsfetisch.com gratuliert! Zu den Bildern gehts hier und hier!